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Manuela Holz - Direktkandidatin der LINKEN im Kreis Birkenfeld

Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

Kreis Birkenfeld: DGB-Podiumsdiskussion mit Direktkandidatin Manuela Holz (DIE LINKE)

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte die Direktkandidaten der demokratischen Parteien im Kreis Birkenfeld zu einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2016 nach Idar-Oberstein eingeladen.

Hans-Jürgen Noss ( SPD), Thomas Petry (Bündnis 90/Grüne), Damian Hötger (CDU), Matthias Keidel (FDP) und Manuela Holz (DIE LINKE) stellten ...

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hatte die Direktkandidaten der demokratischen Parteien im Kreis Birkenfeld zu einer Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2016 nach Idar-Oberstein eingeladen.
Hans-Jürgen Noss ( SPD), Thomas Petry (Bündnis 90/Grüne), Damian Hötger (CDU), Matthias Keidel (FDP) und Manuela Holz (DIE LINKE) stellten kompetent, sachlich und manchmal auch humorvoll ihre Positionen vor und warben für sich und ihre Partei.

Manuela Holz sprach sich für mehr finanzielle Unterstützung vom Land für den Kreis aus, damit dieser die ihm übertragenen Aufgaben auch bewältigen könne, ohne die Bürger weiter zu belasten.

Sie forderte ebenso, dass sich die Landesregierung für eine Rückabwicklung von Hartz IV einsetzen müsse, denn durch Hartz IV würden die Löhne gedrückt und Arbeitnehmer erpressbar. Sie stellte klar, dass im SGB II-Bezug keine Rentenansprüche erworben würden, dies führe zu Altersarmut. Die LINKE, so Holz, fordere statt Hartz IV eine armutsfeste Mindestsicherung.

Manuela Holz vertrat den Standpunkt, dass Erzieherinnen und Erzieher überlastet wären. Ebenso müsse der Staat gut qualifizierte Fachkräfte im Erziehungsbereich, aber auch in der Altenpflege nicht nur besser entlohnen, sondern auch bereits die Ausbildung finanziell unterstützen bzw. attraktiver machen. Die Altenpflegeausbildung müsste zudem in allen Bundesländern einheitlich ablaufen damit die Fachkräfte auch überall arbeiten könnten. Den angeblichen Fachkräftemangel könne man auch dadurch reduzieren, indem man Jugendlichen in Handwerksberufen eine Chance gibt, auch wenn sie kein Abitur haben.

Studiengebühren lehnt die LINKE klar ab!

Manuela Holz (DIE LINKE) beim DGB - Ein Heimspiel für das ver.di-Mitglied

Als Diskussionsleiter Kai Partenheimer die Position der Direktkandidaten zur (Firmen-) Erbschafts-steuer erfahren wollte verwies Holz auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, dass hohe Firmen-Erbschaften anders/höher besteuert werden müssten. Das sei auch die Position der LINKEN.

Auf eine Frage aus dem Publikum zu Energiewende und Windkraftanlagen bekannte sich die Direktkandidatin der LINKEN mit einem eindeutigen Ja zur Energiewende, meinte diese müsse aber mit Beteiligung der Bürger und ohne Verspargelung der Landschaft geschehen.

Nachdem Manuela Holz bereit zu Beginn der Veranstaltung darauf hingewiesen hatte, dass DIE LINKE in Rheinland-Pfalz eine Verringerung der Abhängigkeit vom Militär anstrebe, äußerte ein Zuhörer die Vermutung, DIE LINKE wolle die Bundeswehr ganz abschaffen. In Übereinstimmung mit dem Erfurter Programm der Bundespartei (Auszug: DIE LINKE setzt auf Abrüstung und Rüstungs-kontrolle, fordert ein striktes Verbot von Rüstungsexporten und den Umbau der Streitkräfte auf der Basis strikter Defensivpotenziale), entgegnete Holz, die Bundeswehr sei ausschließlich zur Landes-verteidigung bestimmt, von der LINKEN abgelehnt würden aber eine Angriffsarmee und Auslandseinsätze.

Auch wenn der DGB gute Gründe hatte, den AFD-Vertreter nicht zur Diskussionsrunde zuzulassen bedauerte Manuela Holz dies, denn man hätte die rechtspopulistische Partei sehr schnell auf Basis ihres Programmes entzaubern können. Für Arbeiter, Arbeitslose, Rentner und Arme hätte diese Partei keine Antworten.

Holz:" Den Thesen der AFD muss man sich stellen, ihre Slogans widerlegen und über ihren hetzerischen Populismus aufklären!"


(rab)