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Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

LINKE im Kreis Birkenfeld: Arbeitsplätze sichern – mit Steuergeldern und Natur verantwortungsvoll umgehen!

Rainer Böß, der Pressesprecher der LINKEN im Kreis Birkenfeld zu dem geplanten "Überflieger" (großräumige) Straßenanbindung der B41 an das Gewerbegebiet am Kreuz in Idar-Oberstein

Weil Sonja Gottlieb, die Fraktionssprecherin der LINKEN im Stadtrat Idar-Oberstein dem Bau eines teuren und landschaftsverbrauchenden "Überfliegers" ihre Zustimmung verweigerte, weil die Anbindung auch über einen einfachen und billigeren Kreisel auf der B 41 hätte erfolgen können wurde sie neben anderen Stadtratsmitgliedern, die ebenfalls eine kritische Haltung einnahmen, vom Sprecher der Unternehmen im Gewerbegebiet "Am Kreuz" kritisiert, der gleich die Arbeitsplätze zur Disposition stellte.

Dazu erklärt Rainer Böß, der Pressesprecher der LINKEN im Kreis Birkenfeld:

Als Politiker muss man oft verschiedene Interessen gegeneinander abwägen und versuchen vernünftige Kompromisse zu finden. Die von Herr Dr. Süß in seinem Leserbrief angesprochene ungenügende Verkehrssituation, die auch bestehende Arbeitsplätze gefährdet, ist den LINKEN bekannt und eine bessere Anbindung des Idar-Obersteiner Gewerbegebietes "Am Kreuz" an das bestehende Straßennetz wird von uns befürwortet. Dies hatte die Kreistags-Fraktion DIE LINKE bereits vor einem Jahr im Kreistag und in einer Presse-Info bekundet und Sonja Gottlieb, Fraktions-Sprecherin im Stadtrat Idar-Oberstein, sieht das genau so. Sie hat sich ausdrücklich nicht gegen die erforderliche Brücke, sondern gegen die Art der Zufahrtsstraße ausgesprochen.

Gottlieb wörtlich in der Stadtratsitzung: "Es ist ohne Zweifel dringend nötig eine neue breitere Brücke zu bauen, aber es ist für mich, wie für die Mehrheit der Linken nicht nötig um jeden Preis weitere Zufahrts-straßen zu bauen. Es wird immer weiter Land zerstört nur um die B41 kreuzungs- und kreiselfrei zu halten. Das Gebiet an der Nahe ist nicht ohne Grund als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen. Würde man die B 41 nicht unbedingt kreisel- und kreuzungsfrei halten wollen, wäre die Brücke schon lange gebaut."

Nach Auffassung der LINKEN wäre es wesentlich preiswerter und sehr viel weniger landschaftszerstörerisch die Anbindung über einen Kreisel zu realisieren, statt den von Herrn Olk vom LBM favorisierten  teureren Überflieger mit seinem enormen Landschaftsverbrauch zu bauen. Wir weisen darauf hin, dass es durchaus üblich ist, dass auf Bundesstraßen Kreisel errichtet werden. Zum Beispiel gibt es in Hessen auf der B44 sogar drei Kreisel im Abstand von nur 5 Kilometern.

Für DIE LINKE ist es selbstverständlich, dass sie bei ihren Entscheidungen auch die Belange des Naturschutzes und die Steuergelder der Bürger berücksichtigt. Eine neue Brücke mit einem Kreisel als Anbindung an die B41 hätte ausgereicht um eine wesentliche Verbesserung für die Unternehmen "Am Kreuz" zu erreichen.

Rainer Böß, Schwollen
Pressesprecher der LINKEN im Kreis Birkenfeld