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Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

Linke im Kreis Birkenfeld: Gewerkschafter für den Frieden beim Ostermarsch in Wiesbaden

Sonja Gottlieb, die überregional bekannte Sängerin und Fraktions-Vorsitzende der LINKEN im Stadtrat Idar-Oberstein, wurde von etlichen linken Gewerkschaftsmitgliedern aus dem Kreis Birkenfeld begleitet

Kreis Birkenfeld:

Unter dem Motto „Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt" stand der diesjährige Ostermarsch mit rund 250 Teilnehmern am Ostersamstag in Wiesbaden zu dem überregional u.a. Organisationen wie ATTAC, verschiedene DGB-Gewerkschaften, darunter der DGB Rheinhessen Nahe und verdi Bezirk Rhein-Nahe-Hunsrück sowie im Kreis Birkenfeld als Teil der Friedensbewegung neben dem Kreisverband DIE LINKE auch der Ortsverband der DKP Idar-Oberstein und der Freidenkerverband aufgerufen hatten. So wurde Sonja Gottlieb, die überregional bekannte Sängerin und Fraktions-Vorsitzende der LINKEN im Stadtrat Idar-Oberstein, die die Auftakt- und Schlussveranstaltung der Friedens-Demo mit Gesangsbeiträgen unterstützte, von etlichen linken Gewerkschaftsmitgliedern aus dem Kreis begleitet, darunter Manuela Holz, der Direktkandidatin der LINKEN für die Landtagswahl und Rainer Böß, dem stellvertretenden Kreistagsfraktions- und Kreisvorsitzenden der LINKEN (beide ver.di).


Volker Metzroth (DGB, ver.di, Bad Kreuznach) ging in seiner Auftakt-Rede detailiiert auf den Krieg in Syrien ein und forderte, Deutschland dürfe keine Waffen mehr in die Region liefern. Axel Gerntke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Wiesbaden-Limburg, trug mit seinen Kollegen das Transparent "Gewerkschafter für den Frieden" und erhielt für seine eindringlich vorgetragenen Forderungen nach ziviler Produktion statt Rüstungsexporten und einem generellen Verbot von Rüstungsexporten viel Beifall.

Diese und auch die weiteren Redner verdeutlichten: In Afghanistan, in Libyen und im Irak hätten westliche Militärinterventionen und Angriffskriege keinen Frieden gebracht sondern diese Länder weiter destabilisiert. Mehr Krieg und Terror seien die Folge gewesen und hätten Millionen Menschen zur Flucht aus ihren Ländern veranlasst. Viele Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, kämen aus Ländern, in denen Kriege auch unter Beteiligung von NATO-Staaten oder ihrer Verbündeten die Lebensgrundlagen zerstört und terroristische Milizen befördert hätten. Die Kernforderungen der "Gewerkschafter für den Frieden" lauteten daher: Stopp deutscher Waffenexporte, Beendigung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr sowie Solidarität mit Flüchtlingen. In Syrien müsse eine politische Lösung gefunden werden, die das Selbstbestimmungsrecht der Einwohner des Landes achte.


Die Ostermarschierer riefen auch zur Abschaffung aller Atomwaffen und zu einem Verzicht auf eine Osterweiterung von Nato und EU auf. Scharf kritisiert wurde ebenfalls, dass die Bundeswehr verstärkt in Schulen und sogar schon in Kindergärten für die von ihr geführten Kriege werbe.

rab

Fotos vom Ostermarsch gibt es HIER...