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Pressemitteilungen des Kreisverbandes

Tanja Krauth & Rainer Böß, Kreistagsfraktion Birkenfeld

Familien- und Sozialpass kommt an!

Der unter maßgeblicher Beteiligung der Partei DIE LINKE im Kreis Birkenfeld eingeführte Familien- und Sozialpass ist ein Erfolg.

In der Kreistagssitzung am 20. Juni 2011 in Birkenfeld berichtete Klaus Lukas, der Leiter des Sozialamtes, über die Erfahrungen mit dem am 25. Februar 2010 im Kreis Birkenfeld eingeführten Familien-und Sozialpass:

Alle Kommunen gewähren zwischenzeitlich in ihren Einrichtungen und bei Veranstaltungen bei Vorlage des Passes Rabatte. Von den Vereinen erfolgten rund 60 Rückmeldungen, Ermäßigungen werden bei Eintritt und Mitgliedsbeiträgen eingeräumt. Seit Mai 2010 wurden rund 1400 Familien-und Sozialpässe im Kreis Birkenfeld ausgestellt!

DIE LINKE im Kreis Birkenfeld hatte bereits in ihrem Kommunalwahlprogramm 2009 die Einführung eines Sozialpasses im Kreis Birkenfeld gefordert. Nach dem Einzug in den Kreistag hatte die linke Kreistags-Fraktion im Dezember 2009 diese Forderung als Antrag eingebracht.

Tanja Krauth, die Fraktionsvorsitzende der LINKEN erinnerte in der Kreistags-Debatte daran, dass im Februar 2010 in einem konstruktiven Gespräch mit dem Landrat und dem Leiter des Sozialamtes die Vorstellungen von Kreisverwaltung und LINKEN angeglichen werden konnten und u.a. auf ihre Anregung hin auch der Kreis der Anspruchsberechtigten nicht nur auf Hartz-IV-Empfänger sondern auf alle Menschen mit geringem Einkommen ausgedehnt wurde.

Der Familien- und Sozialpass wurde anschließend im Kreistag einstimmig beschlossenen.

Rainer Böß, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN sagte in der Kreistagssitzung, dass der Pass im Kreis Birkenfeld offensichtlich gut angenommen würde und ein Erfolg wäre. Unbefriedigend sei allerdings, dass von 600 angeschriebenen Vereinen sich nur 60 beteiligen würden. Der Leiter des Sozialamtes sagte zu, bei den Vereinen nochmals um Unterstützung zu werben und auch in der Presse auf den Familien-und Sozialpass hinzuweisen.

Rainer Böß: „Festzustellen bleibt: Das von der LINKEN angeregte Projekt ist erfolgreich und wird weitergeführt.“