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Pressemitteilungen des Kreisverbandes

Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

LINKE KV Birkenfeld zum Welfrauentag

08.03.2020: Tanja Krauth und Rainer Böß vom Kreisvorstand DIE LINKE Birkenfeld verteilten Rosen und Info-Material vor dem Klinikum Idar-Oberstein

Anlässlich des Internationalen Frauentages verteilten Tanja Krauth und Rainer Böß vom Kreisvorstand DIE LINKE Birkenfeld am Sonntag Rosen und Info-Material vor dem Klinikum Idar-Oberstein. Insbesondere die weiblichen Pflegekräfte, aber auch etliche Besucherinnen waren über die kleine Geste der Wertschätzung sehr erfreut.
Bei einer sich anschließenden Verteilaktion in der Fußgängerzone von Oberstein beteiligte sich auch Gaby Flink, die Vorsitzende des Ortsverbandes.

Tanja Krauth, im Landesvorstand DIE LINKE Rheinland-Pfalz zuständig für Frauenfragen: „Wie jedes Jahr überreichen auch diesmal wieder Mitglieder der LINKEN am 8. März im ganzen Land als Zeichen der Solidarität mit Frauen Rosen oder rote Nelken und tauschen sich im persönlichen Gespräch mit Betroffenen aus.
Für uns hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung Priorität. Das heißt: Streichung der Paragrafen 218 und 219a – denn Schwangerschaftsabbrüche müssen endlich entkriminalisiert werden, das Informationsverbot muss fallen. Die Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen und Mädchen gegen Gewalt, insbesondere innerhalb von Familien und Haushalten, muss als juristisch bindendes Instrument gegen Menschenrechtsverletzungen konsequent durchgesetzt werden. Zudem fordern wir von der Landesregierung, eine wohnortnahe Geburtshilfe zu garantieren. Es kann nicht sein, dass Entbindungsstationen und damit das Wohl der Frauen der Profitorientierung geopfert werden. “

Krauth: „Es geht um nicht mehr und nicht weniger als ein gutes Leben für alle. Als LINKE fordern wir deshalb am 8. März und an jedem Tag
- Ein Ende der Gewalt gegen Frauen.
Das heißt: Eine konsequente Aufklärung der Taten, eine solide Finanzierung von Frauenhäusern und der politische Einsatz gegen jegliche Form von sexistischer Gewalt.
- Die Aufwertung der Pflegearbeit. Das heißt: 100000 Pflegekräfte mehr in Krankenhäusern, 40000 Fachkräfte mehr in der Altenpflege, ein verbindlicher Personalschlüssel und ein Mindestlohn von 14,50 Euro in der Altenpflege.
- Eine armutsfeste Rente. Das heißt: Anhebung des Rentenniveaus, die volle Anrechnung von Kindererziehung und eine bessere Anrechnung von Pflegezeiten bei der Rentenberechnung, sowie eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro.“

Ein besonderes Anliegen, so Krauth, sei ihr auch ein schneller, bedarfsgerechter und barrierefreier Ausbau der Frauenhäuser.

RaB