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Pressemitteilungen des Kreisverbandes

LINKE im Kreis Birkenfeld erklärt sich solidarisch mit Kita-Streik - Böß fordert Rückzahlung der Gebühren an die Eltern

Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender Kreis Birkenfeld

Mitglieder der LINKEN im Kreis Birkenfeld unterstützten die Aktionen der Gewerkschaften GEW und Ver.di in Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Frankfurt.

Kommunen sollen Gebühren an Eltern zurückzahlen


 Die LINKE erklärt im Zuge der Streiks in den Kitas ihre Solidarität mit den Erzieherinnen und Erziehern. Mitglieder der LINKEN im Kreis Birkenfeld unterstützten die Aktionen der Gewerkschaften GEW und Ver.di in Idar-Oberstein, Bad Kreuznach und Frankfurt.


 „Wir haben vollstes Verständnis für die Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Sozial- und Erziehungsdienst. Kinderbetreuung ist allgemein unterbewertet, schlecht bezahlt und meistens in Teilzeit prekär organisiert. Das entspricht in keiner Weise der gesellschaftlichen Bedeutung, die dieser Arbeit zukommt. Es ist kein Wunder, dass diese Berufe bei jungen Menschen immer unattraktiver werden. Ein weiterer Aspekt ist die strukturelle Benachteiligung von Frauen, welche den Großteil der Beschäftigten im Erziehungsbereich ausmachen“, so ver.di-Mitglied Rainer Böß, Pressesprecher der LINKEN im Kreis.


  Eine gute Bezahlung im Bereich der frühkindlichen Bildung ist eine Voraussetzung für mehr Qualität im Bildungsbereich und untermauert die Forderung der LINKEN nach gleichen Chancen für alle Kinder im Bildungssystem. Die Forderungen der ErzieherInnen gegenüber den Kommunen sind berechtigt und werden von der LINKEN unterstützt. Gleichzeitig müssen die Kommunen finanziell in die Lage versetzt werden, die Tariferhöhungen zahlen zu können. Dabei darf der Konflikt nicht auf dem Rücken der Eltern durch Erhöhung der Elternbeiträge ausgetragen werden.


  Böß: „Es kann auch nicht sein, dass sich die Kommunen am Streik noch bereichern, deshalb würde ich es begrüßen, wenn die Kommunen im Kreis, insbesondere die Stadt Idar-Oberstein, die während des Streiks eingesparten Gehälter als Gebührenrückzahlung den Eltern zukommen lassen. Wer in einer Bildungsgesellschaft an der Ressource Bildung spart, handelt unverantwortlich, denn wer heute spart, zahlt Morgen drauf.“

(rab)

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