Pressemitteilungen des Kreisverbandes
LINKE KV Birkenfeld: Manuela Holz als Rednerin beim Ostermarsch in Mainz
Damit Mütter nie wieder um ihre Söhne trauern müssen! - Bewegende Rede von Manuela Holz beim Ostermarsch in Mainz
Während im Kreis Birkenfeld als Teil der Friedensbewegung auch dieses Jahr wieder die DKP Ortsgruppe Idar-Oberstein, der Deutsche Freidenker Verband Rhl.Pfalz/Saarland und DIE LINKE zur Beteiligung am Ostermarsch in Mainz aufriefen und auch hinfuhren, wurde die Frieden-Demo überregional u.a. auch vom DGB Rheinhessen-Nahe, dem ver.di Bezirk Rhein-Nahe-Hunsrück und ATTAC unterstützt.
Trotz Regenwetter forderten in Mainz die über 200 Friedensaktivisten unter dem Motto „ Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!“ u. a. eine Deeskalation in der Ukraine, Frieden im Nahen Osten, den Stop von Auslandseinsätzen, Zivile Produktion statt Rüstungsexporte und keine weitere Militarisierung der Gesellschaft durch Bundeswehrwerbung an Universitäten und Schulen.
Der für die Abschlussveranstaltung vorgesehene Musikbeitrag der Idar-Obersteiner Stadträtin und überregional bekannten Sängerin Sonja Gottlieb fiel buchstäblich ins Wasser, da sie die Gitarre dem heftigen Regen nicht aussetzen konnte.
Stattdessen hielt ver.di-Mitglied Manuela Holz aus Idar-Oberstein, die dem Vorstand der Linken im Kreis Birkenfeld angehört, bei der Abschlussveranstaltung eine bewegende Rede, in der sie unter anderem forderte, dass die Bundeswehrwerbung an Schulen verboten werde soll, „damit Mütter nie wieder um ihre Söhne trauern müssen!“ Als Mutter zweier damals erst 14 Jahre alten Söhne habe sie selbst erfahren, dass diese Werbung sehr subtil sei und auch teils ohne das Wissen der Schulleitung geschehe. Ein Offizier mit Afghanistan-Erfahrung habe ihr auch erzählt, dass die Jugendlichen unter falschen Voraussetzungen angeworben würden, und auch er selbst falsche und idealisierte Vorstellungen vor seinem Einsatz hatte: „Wir gehen nicht dorthin um Brunnen zu bauen, wir sind Kanonenfutter! „
(rab)
