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Linke Aktivisten aus dem Kreis Birkenfeld beim Ostermarsch in Mainz

Kreisvorstandsmitglied Manuela Holz hält bewegende Rede

Vor dem Mainzer Hauptbahnhof

 

Christian, Gaby und Clothilde

 

Auch dieses Jahr kam wieder der Osterhase

 

Mehr als 200 Friedensaktivisten nahmen bei teils heftigem Regenwetter am Ostermarsch in Mainz teil

 

Manuela Holz (Kreisvorstandsmitglied DIE LINKE Birkenfeld, Vorsitzende LAG Hartz IV Rheinland-Pfalz) und das Mainzer Stadtratsmitglied der LINKEN Katharina Jahn

 

Knapp ein Dutzend Teilnehmer aus dem Kreis Birkenfeld (vor allem aus Idar-Oberstein) war auch dabei

 

 

Karin Feulner und Manuela Holz

 

Unser Stadtratsmitglied Sonja Gottlieb (Idar-Oberstein) hätte auf der Schlußveranstaltung singen sollen, konnte bei dem schlechten Wetter aber leider nicht zur Gitarre greifen

 

Auch hier wurde die Auflösung der NATO gefordert

 

 Am Platz der Schlussveranstaltung hatte auch DIE LINKE Mainz einen Info-Stand

Bewegende Rede der Idar-Obersteinerin Manuela Holz auf der Abschlusskundgebung "...Mütter sollen nie mehr um ihre Söhne trauern müssen!"

Fotos: Manuela Holz, Rainer Böß (LINKE Kreisverband Birkenfeld)

Text: Rainer Böß


Manuela Holz als Rednerin beim Ostermarsch in Mainz

Damit Mütter nie wieder um ihre Söhne trauern müssen! - Bewegende Rede von Manuela Holz beim Ostermarsch in Mainz

Während im Kreis Birkenfeld als Teil der Friedensbewegung auch dieses Jahr wieder die DKP Ortsgruppe Idar-Oberstein, der Deutsche Freidenker Verband Rhl.Pfalz/Saarland und DIE LINKE zur Beteiligung am Ostermarsch in Mainz aufriefen und auch hinfuhren, wurde die Frieden-Demo überregional u.a. auch vom DGB Rheinhessen-Nahe, dem ver.di Bezirk Rhein-Nahe-Hunsrück und ATTAC unterstützt.


Trotz Regenwetter forderten in Mainz die über 200 Friedensaktivisten unter dem Motto „ Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!“ u. a. eine Deeskalation in der Ukraine, Frieden im Nahen Osten, den Stop von Auslandseinsätzen, Zivile Produktion statt Rüstungsexporte und keine weitere Militarisierung der Gesellschaft durch Bundeswehrwerbung an Universitäten und Schulen.


Der für die Abschlussveranstaltung vorgesehene Musikbeitrag der Idar-Obersteiner Stadträtin und überregional bekannten Sängerin Sonja Gottlieb fiel buchstäblich ins Wasser, da sie die Gitarre dem heftigen Regen nicht aussetzen konnte.


Stattdessen hielt ver.di-Mitglied Manuela Holz aus Idar-Oberstein, die dem Vorstand der Linken im Kreis Birkenfeld angehört, bei der Abschlussveranstaltung eine bewegende Rede, in der sie unter anderem forderte, dass die Bundeswehrwerbung an Schulen verboten werde soll, „damit Mütter nie wieder um ihre Söhne trauern müssen!“ Als Mutter zweier damals erst 14 Jahre alten Söhne habe sie selbst erfahren, dass diese Werbung sehr subtil sei und auch teils ohne das Wissen der Schulleitung geschehe. Ein Offizier mit Afghanistan-Erfahrung habe ihr auch erzählt, dass die Jugendlichen unter falschen Voraussetzungen angeworben würden, und auch er selbst falsche und idealisierte Vorstellungen vor seinem Einsatz hatte: „Wir gehen nicht dorthin um Brunnen zu bauen, wir sind Kanonenfutter!

(rab)