Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Wolfgang Kleudgen tritt als Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2013 an

Stolz in der einzigen im Bundestag vertretenen Friedenspartei zu sein

Wahl des Direktkandidaten in Hochstetten-Dhaun

 

Mitglieder der Kreisverbände DIE LINKE Bad Kreuznach und Birkenfeld

 

Wolfgang Kleudgen bei seiner Bewerbungsrede

 

Die Kreisvorsitzenden Jörg Lobach und Tanja Krauth gratulieren Wolfgang Kleudgen (rechts)

 

 Fotos: Rainer Böß


Diplom-Volkswirt und Pazifist ist Direktkandidat der LINKEN

Am 03. März wählte DIE LINKE im Wahlkreis Bad Kreuznach / Birkenfeld ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2013. Tanja Krauth, die Direktkandidatin von 2009 verzichtete auf eine erneute Kandidatur und meinte, diesmal wäre wieder jemand aus dem Kreisverband Bad Kreuznach dran.

 

Als einziger Bewerber kandidierte der 49-jährige Bad Kreuznacher Stadtrat und Diplomvolkswirt Wolfgang Kleudgen, der vor seinem Eintritt 2005 in DIE LINKE lange Jahre in der SPD war.

 

In seiner Bewerbungsrede stellte Kleudgen klar, dass er sehr stolz sei, Mitglied der einzigen im Bundestag vertretenen Partei zu sein, die gegen Kriegseinsätze wäre. Auch zur Rohstoffsicherung dürfe es keine Bundeswehreinsätze im Ausland geben!

 

Ebenfalls für ihn wichtig sei Sicherung, Stabilisierung und Ausbau des wirtschaftlichen Wohlstandes in Europa. Schwarz-Gelb und Rot-Grün wären durch die von ihnen durchgeführte Deregulierung der Finanz- und Kapitalmärkte verantwortlich für die von Banken und Versicherungskonzernen verursachte Krise.

 

Kleudgen: “ Auch der deutsche Arbeitsmarkt sieht nicht so gut aus, wie das in den Medien behauptet wird. Wir haben eine wachsende Zahl von Minijobbern, Leiharbeitnehmern und Geringverdienern. Es fehlt ein flächendeckender, existenzsichernder Mindestlohn von mindestens 10 Euro. Wir brauchen den Ausbau kündigungsgeschützter sozialversicherungspflichtiger Beschäftigungsverhältnisse! „

 

MDB Ulrich erklärte, dass die Entscheidung des Bundesrates, in Deutschland einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn einzuführen, den Ausstieg aus Hungerlöhnen und programmierter Altersarmut einleite: „Von Arbeit muss man leben können! Als LINKE haben wir, gemeinsam mit den Gewerkschaften, schon vor mehr als zehn Jahren den gesetzlichen Mindestlohn gefordert. Dass sich nun andere dieser Idee anschließen, ist ein Beweis dafür, dass die Argumente für den Mindestlohn überzeugen. Es wird nicht mehr diskutiert, ob ein gesetzlicher Mindestlohn richtig ist – sondern, welche Höhe er haben sollte. Um Arbeit und Rente in Würde zu garantieren fordert DIE LINKE einen Mindestlohn von 10 € . “

 

Kleudgen wurde mit einer Gegenstimme zum Direktkandidaten der LINKEN gewählt. Die Mitglieder und die beiden Landesvorsitzenden Alexandra Erikson und Alexander Ulrich sowie die stellvertretende Landesvorsitzende Tanja Krauth gratulierten.

 

Bei den Bundestagswahlen 2009 hatte DIE LINKE im Wahlkreis Bad Kreuznach Birkenfeld 10,9 % und die Direktkandidatin Tanja Krauth 8,9 % der Stimmen erhalten.

 

 

rab