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Viele linke Gewerkschafter bei 1.Mai-Veranstaltung des DGB in Idar-Oberstein

herzlicher Empfang für Tanja Krauth, Kreis- und stellv. Landesvorsitzende der LINKEN-

Tanja Krauth, Kreisvorsitzende und stellv. Landesvorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz ist auch bei der DGB-Veranstaltung in Idar-Oberstein mittendrin statt nur dabei -
MDB Körper und MDL Noss von der SPD schauen eher etwas distanziert

 

Tanja Krauth ist seit 25 Jahren Gewerkschaftsmitglied - und stolz darauf

 

Auch dieses jahr kamen wieder viele Zuhörer und die Helfer des DGB hatten viel zu tun -
das Wetter hätte besser sein können

 


 

Mairednerin in diesem Jahr war Bärbel Feltrini, Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, die sich für ein NPD-Verbot aussprach und den Verfassungsschutz kritisierte - Auch dafür bekam sie starken Applaus von den Anwesenden


 

 

 

Fotos: Rainer Böß und Tanja Krauth - KV Birkenfeld



LINKE will höhere Löhne – Unterstützung für DGB-Forderungen

Stellv. Landesvorsitzende Tanja Krauth und viele linke Gewerkschafter bei 1.Mai-Veranstaltung in Idar-Oberstein

26,5 Prozent der Beschäftigten im Kreis arbeiten zu Niedriglöhnen – LINKE fordert Mindestlohn von 10 Euro

 

„Im Kreis Birkenfeld werden viele Beschäftigte mit Niedriglöhnen abgespeist. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde ist längst überfällig“, erklärt Rainer Böß, der Pressesprecher der LINKEN im Kreis anlässlich des „Tages der Arbeit“. Laut einer Anfrage der Bundestags-Fraktion DIE LINKE bei der Bundesagentur für Arbeit liegt im Kreis Birkenfeld der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die lediglich einen Lohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 1.802 Euro erhalten, bei 26,5 Prozent. Das sind im Kreis Birkenfeld 4554 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

In Anbetracht dieser Zahlen fordert Böß: „Die Ausbreitung von Niedriglöhnen muss endlich gestoppt werden. Ein flächendeckender, gesetzlicher Mindestlohn nutzt nicht nur den Beschäftigten. Auch die Steuerzahler würden entlastet. “Im Kreis Birkenfeld bekommen 395 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Hartz IV-Leistungen, weil ihr Lohn nicht zum Leben reicht“, so der Pressesprecher der LINKEN weiter.

 

Bei der 1.-Mai-Veranstaltung des DGB in Idar-Oberstein stimmten die vielen teilnehmenden linken Gewerkschafter den Aussagen des 1. Beigeordneten der Stadt Idar-Oberstein (Friedrich Marx, SPD)zu, der u.a. die Erhöhung des Renteneintrittsalters und die Leiharbeit kritisch betrachtete. DIE LINKE erinnert aber daran, dass auch diese Missstände alle unter Federführung einer SPD-Bundesregierung erst eingeführt wurden und es bis heute keinen in bundespolitischer Verantwortung stehenden Sozialdemokraten gibt, der erklärt er wolle die Hartz-IV-Gesetze und die Leiharbeit abschaffen und der Rente erst mit 67 abschwören.

 

Böß: “Wir Gewerkschafter in der LINKEN begrüßen es, dass der DGB-Kreisvorsitzende Alois Nolde in seiner Rede eine Wahlempfehlung des DGB zur Bundestagswahl ablehnte. Viele Gewerkschafter wissen ohnehin, dass Stimmen für die SPD verlorene Stimmen sind, weil mit dieser Partei kein Richtungswechsel möglich sein wird!“

 

DIE LINKE, so ver.di-Mitglied Böß, unterstützt auch die Forderung des DGB nach neuen Regelungen für gute Arbeit. Insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel versicherte DIE LINKE ihre Solidarität und Unterstützung in den kommenden Wochen. Die Verkäuferinnen und Verkäufer kämpfen im Einzelhandel zurzeit für eine Erhöhung der Löhne und wollen die Angriffe der Arbeitgeber auf bestehende Regelungen zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschläge abwehren.


(rab)