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Beschwerden gegen (militärischen) Fluglärm


Beschwerdestellen gegen (militärischen) Fluglärm und Hintergrundinformationen


Unsere Region liegt im Flugkorridor QUADRANT 205 ALPHA, bzw. der TRA LAUTER (die auch die Westpfalz, Kaiserslautern und Teile des Saarlandes abdeckt) und wird zunehmend von der deutschen Luftwaffe und allen anderen NATO-Streitkräften rege genutzt. Die Maschinen starten von Büchel, Spangdahlem und Ramstein und nutzen den Luftraum über unseren Köpfen als Übungsgebiet und in Verbindung mit dem Truppenübungsplatz Baumholder (der als BOMBODROM angesehen werden kann) für Luft-Boden-Übungen.

In den Übungsgebieten sind die Belastungen sehr ungleich verteilt!
Während z.B. die militärische Flugzone TRA MÜNSTERLAND 2015 im Mai mit 32 und im Juni mit 45 Stunden beplant wurde, sahen die Planungen für die militärische Flugzone TRA LAUTER, zu der der Kreis Birkenfeld gehört, jeweils 140 Stunden vor.

Das hat auch etwas damit zu tun, wie groß der Widerstand in der Bevölkerung ist.


Militärlärm durch Schießen auf dem Truppenübungsplatz und Fluglärm über unseren Köpfen passt nicht zu den Versuchen, einen sanften Tourismus und einen Nationalpark zu etablieren. Wer hier Erholung sucht und Natur, der ist schnell genervt vom militärischen Lärm und wird nicht wieder kommen. Von der Belastung für die hier wohnende Bevölkerung ganz zu schweigen. Unter  der kostenlosen Telefonnummer 0800-8620730 kann man seien Unmut los werden:

 Die Hotline ist in Köln eingerichtet und zuständig für ganz Deutschland. Zur Zeit ist nur ein einziger Soldat abkommandiert und die Zeiten, wo man tatsächlich jemanden an der Strippe hat, entsprechend mager. Vor allem ist am Wochenende und in den Abendstunden niemand greifbar. Dennoch: Je mehr Menschen sich beschweren, desto besser. Denn alle Anrufe werden gezählt, es werden (auch im Vergleich zu anderen Übungsgebieten) Beschwerde-Statistiken geführt. Wen man seine Rufnummer hinterlässt wird man auch zurückgerufen.


Bitte bei der Beschwerde sachlich bleiben: Der Soldat am anderen Ende der Strippe ist nicht für den Fluglärm verantwortlich (auch nicht der Kommandant des Truppenübungsplatzes Baumholder)!

Verantwortlich sind die Politiker der Bundesregierung!


Bitte geben Sie die Kontaktdaten auch an andere vom Fluglärm genervte Menschen weiter.

An folgende Mailadresse kann man auch Beschwerdemails schreiben:
fliz@bundeswehr.org

Im Internet kann man sich die Flugkorridore und Flugzeiten anschauen unter: www.milais.org (dann Airspace / Newsplan / AUP z. B. 2015 07 10*) *wäre der 10. Juli, die Flüge über dem Landkreis sind unter 205 Alpha zu finden

Weitere Beschwerdemöglichkeit:
Telefon: 06783-1882220 (Kommandantur Truppenübungsplatz Baumholder)
bei Belästigungen, die direkt vom Truppenübungsplatz ausgehen.


Die BI gegen Fluglärm e.V. Kaiserslautern schreibt:
Die Innenministerien sind unser Hauptansprechpartner. Die Landes­regie­run­gen haben zwar keine Hoheit über ihren Luftraum, können sich der Ver­ant­wor­tung aber nicht entziehen und sind für den am Boden an­kom­men­den Lärm zuständig und unser Sprachrohr zum Verteidi­gungs­minis­terium.

Rheinland-Pfalz:

Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Schillerplatz 3-5 55116 Mainz

Elena Mazzola (militärischer Fluglärm): 06131/163457

Vorzimmer Innenminister Roger Lewentz: 06131/163201

Vorzimmer Ministerpräsidentin Malu Dreyer: 06131/164700

Nottelefon: 06131/162995

E-Mail: poststelle@isim.rlp.de


Wir  empfehlen sehr einen Besuch der Internetseite www.fluglaerm-kl.de

der Bürgerinitiative gegen Fluglärm e.V., Kaiserslautern

Telefon: 0631/45610

Telefax: 0631/370 68 68

E-Mail: bi-fluglaerm@t-online.de 

fluglaerm-kl.de/beschwerden.php

Die Mitglieder der BI sind selbst Betroffene und kämpfen seit Jahren gegen den Lärmterror. In dieser Zeit haben sie sich ein großes Hintergrundwissen erarbeitet und dokumentieren täglich auf ihren Seiten die von den Militärflugzeugen ausgehenden Gefahren und die gewaltige Beeinträchtigung der Lebensqualität.


Weitere Infos zum Thema gibt es auf der Internetseite: fluglaerm.de


DIE LINKE im Kreis Birkenfeld kämpft seit mehreren Jahren mit Anträgen sowie Presse-Infos und Leserbriefen  gegen das BOMBODROM Baumholder und den militärischen Flugbetrieb, der noch wesentlich mehr Gefahren als Fluglärm birgt (Schäden am Herz-Kreislaufsystem, Radarbestrahlung des ganzen Kreisgebietes, krebserregende Treibstoffe der Militärjets).

(rab)




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